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Osteopathie

        

                                                                                                                                                                                                                

Hund  - Pferd - Kleintiere   - Was ist Osteopathie ?                                                                                                                                                                                         

        

            

Alle Bausteine im Körper bilden immer eine physiologische Einheit. Ist ein Bausteinin diesem System beeinträchtigt, so leidet der gesamte Mechanismus des Körpers. Viele Hunde und Pferde leiden an Schmerzproblematik und zeigen immer mehrauffällige Verhaltensweisen im Sinne von Stress oder Aggressionen.  

Andere Hunde oder auch Pferde verhalten sich oft zurückhaltend oder ängstlich. Oft sind deutliche Zusammenhänge zwischen Problemverhalten und schmerzhafte Störungen im Bewegungsapparat fest zustellen. Beim Sport, Spielen - Toben oder auch im dienstlichen Einsatz wie Diensthunde, Rettungshunde, Schutzhunde oder Agilityhunde durch hohe Anforderungen und Belastungen von muskulären Verspannungen und Rückenproblemen betroffen, entstehen oftmals unbemerkte Problematiken im Bewegungsapparat, die auf einen längeren Zeitraum dazu führen, das Schäden im Gewebe, Muskeln, Sehnen entstehen und Bewegungseinschränkungen zur Folge haben.

 

Ein Teufelskreislauf beginnt mit Schmerz. Dieser Teufelskreislauf beginnt, wenn sich in diesem Moment ein ein bestimmter Einfluss, der eine schädigende krankheitserregende Wirkung auf den Körper einwirkt. Die betroffene Struktur wird geschont. Muskelverspannungensetzen ein, dies wiederum hat zur Folge, das die einzelnen Gelenke komprimieren. Dies verstärkt bereits den bestehen Schmerz. Weiter folgen wieder erneute Muskelverspannungen, Schonhaltungen und erneuter Schmerz. Aus diesem Teufelskreislauf kommt das Tier nicht mehr heraus.

Mit Hilfe manuellen Techniken soll der Körper sein Gleichgewicht wieder finden und vorhandenen Dysfunktionen können ausgeglichen werden. Bei kleineren Infektionen oder Verletzungen können nur von einem gesunden Körper, wo der Selbstregulationsmechanismus nicht gestört oder überlastet ist, aus eigener Selbstheilungskraft heraus reguliert werden.

 

Das Prinzip der Ganzheitlichkeit findet bei der osteopathischen Untersuchung und Behandlung so ein Zusammenhang, indem wir uns niemals auf ein Organ oder Körperteil beschränken, sondern den ganzen Körper auf Bewegungseinschränkungen und Fehlstellungen untersuchen und anschließend dann gezielter weiter zubehandeln.  siehe auch unter Behandlungsablauf   

Auch für ältere Tiere mit ihren Wehwehchen ist eine osteopathische Behandlung in Kombination mit Physiotherapie und Akupunktur im Abstand von einem viertel Jahr , um die Beweglichkeit soweit wie möglich zu erhalten, sehr zu empfehlen und tut ihnen sehr gut. 

Ablauf einer Untersuchung: Das Ziel unserer Untersuchung ist es, Dysfunktionen und Bewegungeinschränkung des Bewegungsapparates aufzufinden. Es werdenverschiedene Techniken dafür eingesetzt. Die Beweglichkeit der einzelnen Gelenke wird wieder vergrößert, selbst organische Dysfunktionen können mit beeinflusst werden und ein normaler Bewegungsablauf stellt sich ein. Ein Untersuchungsablauf dauert ca. 2,5 Std. mit zusätzlicher Anamnese des Tieres.

 

Hier ein  Wissenschaftliche Bericht zu den Auswirkungen, die Blockaden beim Hund haben können: Verhaltensforscher  Anders Hallgren nahm ca. an 400 Hunden Untersuchungen  durch mit der Unterstützung für  Hunde spezialisierten Osteopathen und Physiotherapeuten. 

http://www.andershallgren.se/en/ Untersuchungsbericht  

 

Ergebnisse aus dem Untersuchungsbereicht:

 

  1. bei 63% der Hunde wurden Läsionen im Bereich der Muskulatur und des Knochenapparates festgestellt, wobei im Einzelnen folgende Körperbereiche betroffen waren:
  • 27% Nacken,
  • 67% Vorderbeine und
  • 72% Hinterhand inkl. Schwanz,
  • die meisten Hunde wiesen dabei mehrere Läsionen parallel auf. 
  • 55% der wegen Rückenprobleme behandelten Hunde waren aggressiv und hyperaktiv.
    Bei den Hunden ohne mechanische Störungen lag die Quote demgegenüber nur bei 30%.
  • 78% der an der Untersuchung beteiligten Hunde, die sowohl aggressiv als auch hyperaktiv waren, litten unter Störungen des Bewegungsapparates.

 

 

 

Einige Beispiele aus der Praxis:


Dysfunktionen im Zahn- und Kopfbereich:   

  • kann zu  Allergien, Augenprobleme,
  • Nebenhöhlenbeschwerden,
  • Schwanken, Taumeln,
  • und noch weitere Probleme führen
  • auch  Zahnprobleme besitzen einen engen Verbund mit organischen Störungen


Dysfunktionen im LWS Bereich - ISG Bereich:    

  • wenn austretende Spinalnerven zu Störungen führen, können, wie z. B. bei einem Bandscheibenvorfall, organische und Bewegungseinschränkungen mit akuten und schleichenden Schmerzen darstellen.
  • Darmprobleme, Entzündungen, Bauchkrämpfe, generelle Schmerzen in den Hinterbeinen, u, n. v. m.
  • Wirbelsäulenverkrümmung, Beschwerden im Bereich der Hüfte, Beckengelenke, Nervenschmerzen,
  • Schmerzen in der Rute und auch Afterschmerzen,
  • Analdrüsenprobleme.


Dysfunktionen im Extremitätenbereich:                           

  • wenn sich eine unspezifische Lahmheit oder Bewegungsstörung darstellt.
  • kann auch organische Probleme hervorrufen
  • oftmals finden sich diese Problemzonen in ganz anderen Segmenten wieder


So sieht eine Läsion (Schiefstellung des Beckens) anatomisch aus:



Läsionen im Sacrum -   

Beckenschiefstand

 

  • führt oftmals zu einer Schieflage des gesamten Körpers
  • resultiert oftmals aus einem Beinlängenunterschied
  • Störungen aus Huf- oder Patellagelenk
  • schlecht sitzende Sättel
  • schief sitzende Reiter - schlechte Reittechniken
  • traumatische Einworkungen


 

  1. Becken steht zu hoch:   Wenn das Becken zu hoch steht, ergibt sich eine optische Erhöhung auf der Kruppe. Diesse werden auch die sogenannten Hunter Bums genannt. Es resultiert daraus ein sehr ungünstiger Achsenstand im Hüft- und Patellagelenk. Solch eine Fehlstellung des Beckens zeigt sich ebenfalls in der Aufstellung der Hinterbeine, diie meist unter dem Körper gestellt werden und das Pferd kann sich immer wieder in Schrittstellung einstellen, damit es die Druckbelastung der einzelnen Gelenkanteile besser kompremieren kann.
  2. Becken steht zu tief:

     In diesem Fall stellt das Pferd gerne die Hinterbeine weiter nach hinten, um ebenfalls die Druckbelastung durch ein blockiertes Becken zu kompremieren. Der Wirbelsäule ist nicht mehr in Lage frei zu schwingen und wird sozusagen - ein festgehaltender Rücken genannt.

                                                                                                                          

 Weitere Informationen  Dorn-Therapie - Anatomie - Physiotherapie - Thermografie 

 

Anzeichen für eine osteopathische Behandlung bei einem Tier können sein:

 

  •  Probleme beim Aufstehen oder Hinlegen
  • nach Unfälle oder Stürze
  • in der Bewegung sind Taktfehler sichtbar
  • Wesensveränderungen ohne erkennbare Gründe oder Ursachen
  • Aggressionen, die nicht erklärbar sind
  • vorsichtige Bewegungsabläufe wimmern, winseln am Bewegungsanfang
  • plötzliche auftretende Lahmheit
  • verweigert Treppensteigen
  • verweigert ins Auto zu springen
  • beim Hundesport sehr unbeholfen
  • das spielen ist nicht mehr interessant und wird sehr schnell beendet


  • Futteraufnahme vom Boden nicht mehr möglich
  •  unwillig beim Anlegen von Halsbänder oder Brustgeschirr
  • beim berühren bestimmter Körperstellen reagiert der Hund mit Knurren oder schnappen
  • Rückenschmerzen in jeglicher Form
  • Berührungsempfindlichkeiten
  • Bauchschmerzen
  • Durchfallerkrankungen, Erbrechen
  • es werden immer die gleichen Körperzonen beleckt
  • Ohrenprobleme
  • Entzündungen im Bewegungsapparat allgemein
  • Entspannungsprobleme beim Reiten
  • Widersetzlichkeit allgemein beim Reiten


  • Drohen - Beißen beim Putzen
  • Senkrücken
  • Berührungen lösen Muskelspasmen aus
  • Buckeln - Steigen
  • Verwerfen im Genick
  • Kopf wird schief getragen
  • plötzlicher Leistungsabfall
  • Zähneknirschen
  • Schweif wird schief getragen
  • ständige Beinentlastungangelaufene oder dicke Beine
  • unterschiedlicher Hufabrieb
  • Arthrose, Spondylose
  • Schwellung nach Zerrung / Schlag / Frakturschlecht
  • Narben
  • schlecht heilende Wunden        
  • noch viele weitere Ursachen          


                                                                                                                                                    

Setzen Sie sich sehr gerne mit uns in Kontakt, wenn sich  bei Ihrem Pferd oder Hund eine Abnormalität einstellt, die immer wieder vorkommt oder keine Besserung eintritt.