Praxis Tiernaturheilkunde ganzheitliche Diagnostik
Bewegung ist Leben -  Leben ist Bewegung - Erkrankungen sind Stagnationen

Osteopathie

Pferdeosteopathie , Hundeosteopathie, Kleintiere  - Alternativmedizin für Vierbeiner


 


 Was ist Osteopathie?

Alle Bausteine im Körper bilden immer eine physiologische Einheit. Ist ein Bausteinin diesem System beeinträchtigt, so leidet der gesamte Mechanismus des Körpers. Viele Hunde und Pferde leiden an Schmerzproblematik und zeigen immer mehrauffällige Verhaltensweisen im Sinne von Stress oder Aggressionen.  

Der Teufelskreislauf mit dem Schmerz!

Ein Teufelskreislauf beginnt mit Schmerz. Dieser Teufelskreislauf beginnt, wenn sich in diesem Moment ein ein bestimmter Einfluss, der eine schädigende krankheitserregende Wirkung auf den Körper einwirkt. Die betroffene Struktur wird geschont. Muskelverspannungensetzen ein, dies wiederum hat zur Folge, das die einzelnen Gelenke komprimieren.


Andere Hunde oder auch Pferde verhalten sich oft zurückhaltend oder ängstlich. Oft sind deutliche Zusammenhänge zwischen Problemverhalten und schmerzhafte Störungen im Bewegungsapparat fest zustellen. Beim Sport, Spielen - Toben oder auch im dienstlichen Einsatz wie Diensthunde, Rettungshunde, Schutzhunde oder Agilityhunde durch hohe Anforderungen und Belastungen von muskulären Verspannungen und Rückenproblemen betroffen, entstehen oftmals unbemerkte Problematiken im Bewegungsapparat, die auf einen längeren Zeitraum dazu führen, das Schäden im Gewebe, Muskeln, Sehnen entstehen und Bewegungseinschränkungen zur Folge haben.

Dies verstärkt bereits den bestehen Schmerz. Weiter folgen wieder erneute Muskelverspannungen, Schonhaltungen und erneuter Schmerz. Aus diesem Teufelskreislauf kommt das Tier nicht mehr heraus.

Mit Hilfe manuellen Techniken soll der Körper sein Gleichgewicht wieder finden und vorhandenen Dysfunktionen können ausgeglichen werden. Bei kleineren Infektionen oder Verletzungen können nur von einem gesunden Körper, wo der Selbstregulationsmechanismus nicht gestört oder überlastet ist, aus eigener Selbstheilungskraft heraus reguliert werden.

 



 Das Prinzip der Ganzheitlichkeit

Das Prinzip der Ganzheitlichkeit findet bei der osteopathischen Untersuchung und Behandlung so ein Zusammenhang, indem wir uns niemals auf ein Organ oder Körperteil beschränken, sondern den ganzen Körper auf Bewegungseinschränkungen und Fehlstellungen untersuchen und anschließend dann gezielter weiter zubehandeln.  siehe auch unter Behandlungsablauf.  Auch für ältere Tiere mit ihren Wehwehchen ist eine osteopathische Behandlung in Kombination mit Physiotherapie und Akupunktur im Abstand von einem viertel Jahr , um die Beweglichkeit soweit wie möglich zu erhalten, sehr zu empfehlen und tut ihnen sehr gut.

Anwendung Teilgebiete Osteopathie

Die Teilanwendungen werden je nach Befundung und Diagnose vom Patienten individuell angewendet.

  • die viszerale Osteopathie
  • die fasziale / myofasziale Osteopathie
  • die craniosacrale Osteopathie
  • die parietale / strukturelle Osteopathie, Chiropraktik

unterstützende Therapiemethoden, die zu den osteopathischen Systemen mit eingesetzt werden, sind physiotherapeutische Maßnahmen, sowie Akupunktur etc.

Ablauf und Ziel der Untersuchung

Ablauf einer Untersuchung: Das Ziel unserer Untersuchung ist es, Dysfunktionen und Bewegungeinschränkung des Bewegungsapparates aufzufinden. Es werdenverschiedene Techniken dafür eingesetzt. Die Beweglichkeit der einzelnen Gelenke wird wieder vergrößert, selbst organische Dysfunktionen können mit beeinflusst werden und ein normaler Bewegungsablauf stellt sich ein. Ein Untersuchungsablauf dauert ca. 2,5 Std. mit zusätzlicher Anamnese des Tieres.









Wissentschaftliche Ergebnisse aus Untersuchungen, welche Auswirkungen massive Blockaden beim Hund haben können

Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts wurden von dem bekannten schwedischen Human- und Hundepsychologen und Verhaltensforscher Anders Hallgren http://www.andershallgren.se/en/ an circa 400 Hunden Untersuchungen (mit der Unterstützung von auf Hunde spezialisierten Osteopathen und Physiotherapeuten) durchgeführt.

Folgende Ergebnisse erbrachten die Studien:
  • bei 63% der Hunde wurden Läsionen im Bereich der Muskulatur und des Knochenapparates festgestellt, wobei im Einzelnen folgende Körperbereiche betroffen waren:
  • 27% Nacken,- 67% Vorderbeine und- 72% Hinterhand inkl. Schwanz,
  • die meisten Hunde wiesen dabei mehrere Läsionen parallel auf
  • 55% der wegen Rückenprobleme behandelten Hunde waren aggressiv und hyperaktiv. Bei den Hunden ohne mechanische Störungen lag die Quote demgegenüber nur bei 30%.
  • 78% der an der Untersuchung beteiligten Hunde, die sowohl aggressiv als auch hyperaktiv waren, litten unter Störungen des Bewegungsapparates.




Wenn Sie diese Indikatoren bei Ihrem Tier beobachten, dann wäre eine osteopathische Untersuchung angebracht.

Prävention, Vorsorge und Diagnostik:                                                                                                            

Wir empfehlen einen, bei Pferde und Hunde, die aktiv im Sport sind, einen prophylaktisch  osteopathischen Check etwa 1 bis 2 Mal pro Jahr. Gelenkblockaden und Muskelverspannungen entstehen oft durchtraumatische Einwirkungen. Dies  muss nicht gleich auffällig sein, aber oft gibt es körperliche Blockaden, bevor man reiterliche Probleme bemerkt oder der Hund z. B. Wesensveränderungen oder Schmerzsignale zeigt. Wenn nicht rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden, kann es in zu Fehlhaltungen in den Bewegungsabläufen kommen und das Tier wehrt sich und wird unmotiviert.



Für weitere Informationen oder einen Untersuchungstermin schreiben Sie uns gerne eine Anfrage oder kontaktieren uns telefonisch.  Wir melden uns umgehend bei Ihnen zurück!




Auf diese Symptome sollten Sie achten:


diese Symptome beim Hund können eine osteopathische Läsion anzeigen


diese Symptome beim Pferd können eine osteopathische Lasion anzeigen


  • allgemeine Störungen des Bewegungsapparates
  • schleppender Gang, krallen abgeschliffen
  • veränderte Sitzposition
  • Pass-Gang
  • aufgezogene Wirbelsäule
  • Rute wird nicht richtig getragen, evtl. nur zur einen Seite hin tendierend
  • Kopfschiefhaltung
  • Steifheit allgemein
  • einlaufen nach Ruhephasen
  • Schmerzreaktionen deutlich erkennbar
  • Schmerzäußerungen bei Bewegungen oder Hochheben
  • Arthrosen
  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Ellenbogendysplasie (ED)
  • Spondylosen
  • Cauda-Equina-Syndrom
  • Keilwirbel


  • empfindlich bei Berührungen
  • Leckekzeme an Beinen, Pfoten oder bestimmt Körperstellen
  • kahle Hautstellen
  • Inkontinenz
  • Kot nicht halten können
  • Verdauungsprobleme
  • Atemprobleme
  • wiederkehrende Ohrenentzündungen
  • Analbeutelentzündungen
  • Läufigkeitsprobleme
  • Bewegungsunlust
  • will keine Treppen bzw. ins Auto springen
  • auftretende Aggressionen, Änglichkeiten, will sich nicht mehr anfassen lassen
  • zur Vorbeugung und Prophylaxe
  • Rehabilitation
  • unklare Lahmheiten und Taktunreinheiten im Gangbild
  • schlechte Biegung
  • Probleme beim Reiten wie z.B. verminderter Raumgriff der Vorhand, kein Unter- und Übertreten der Hinterhand, fehlende Biegsamheit, kein Links- oder Rechtsgalopp/Kreuzgalopp
  • unklare Lahmheiten und Taktunreinheiten im Gangbild
  • Muskelverspannungen, Schmerzen der Gliedmaßen und des Rückens
  • bei Stoffwechselerkrankungen
  • nach einem Sturz oder Unfall und beim häufigem Stolpern über die eigenen Füße
  • ängerer Krankheit, nach Verletzungspausen und unklarer Genesungsprognose
  • bei Allergien, Hautkrankheiten, Leistungsabfall und allgemeiner Schwäche
  • bei Krankheiten wie Rheuma, Arthritis, Arthrose und Bandscheibenvorfall


  • Probleme beim Satteln, Stellen und Biegen
  • Unwilligkeit bei Seitwärtsgängen oder Rückwärtsrichten
  • Schiefes Laufen, Schiefhalten des Kopfes
  • Fehlhaltung des Schweifes
  • ungleichmäßiger Hufabrieb
  • Fehlstellungen der Gliedmaße
  • Problemen im Genitalbereich
  • zur Vorbeugung und Prophylaxe
  • Beckenschiefstellung
  • Traumatische Einwirkungen
  • Rückenschmerzen
  • Narbenstörungen

 



Welche Folgen und Schmerzen haben Dysfunktionen/Läsionen im Körper?


Dysfunktionen/Läsionen aus der Osteopathie

 

 


 



Zahn- und Kopfbereich

  • kann zu Allergien, Augenprobleme und Kopfschmerzen führen
  • Nebenhöhlenbeschwerden etc.
  • Schwanken,Taumeln, Schwindel
  • Bluthochdruck
  • ungleiche Durchblutung der Gehirnhälften
  • chronische Müdigkeit
  • Nerven


Thorax , LWS und ISG Bereich

  • Schmerzen und Durchblutungsstörungen in den oberen Extremitäten
  • Organische Störungen (Herz,Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Magen, Lunge, Niere, Darm)
  • Geschlechtsorgane (Prostata)
  • Blasenbeschwerden, Inkontinenz
  • Analdrüsen
  • wenn austretende Spinalnerven zu Störungen führen, können, wie z. B. bei einem Bandscheibenvorfall, organische und Bewegungseinschränkungen mit akuten und schleichenden Schmerzen sich darstellen.
  • Wirbelsäulenverkrümmung, Beschwerden im Bereich der Hüfte, Beckengelenke, Nervenschmerzen,Ischias


Extremitätenbereich

  • wenn sich eine unspezifische Lahmheit oder Bewegungsstörung darstellt.
  • kann ebenfalls organische Probleme hervorrufen
  • oftmals finden sich diese Problemzonen in ganz anderen Segmenten wieder
  • Beckenschiefstand
  • Beinlängendifferenzen
  • Arthrose/Arthritis


Läsion im Sacrum beim Pferd (Schiefstellung des Beckens) anatomisch dargestellt

  • führt oftmals zu einer Schieflage des gesamten Körpers
  • Störungen aus Huf- oder Patellagelenk
  • schlecht sitzende Sättel
  • schief sitzende Reiter - schlechte Reittechniken
  • traumatische Einworkungen
  • ISG steht zu hoch

Wenn das Becken zu hoch steht, ergibt sich eine optische Erhöhung auf der Kruppe. Diesse werden auch die sogenannten Hunter Bums genannt. Es resultiert daraus ein sehr ungünstiger Achsenstand im Hüft- und Patellagelenk. Solch eine Fehlstellung des Beckens zeigt sich ebenfalls in der Aufstellung der Hinterbeine, diie meist unter dem Körper gestellt werden und das Pferd kann sich immer wieder in Schrittstellung einstellen, damit es die Druckbelastung der einzelnen Gelenkanteile besser kompremieren ka

  • ISG steht zu tief

 In diesem Fall stellt das Pferd gerne die Hinterbeine weiter nach hinten, um ebenfalls die Druckbelastung durch ein blockiertes Becken zu kompremieren. Der Wirbelsäule ist nicht mehr in Lage frei zu schwingen und wird sozusagen - ein festgehaltender Rücken genannt.